Was jeder über Duschabtrennungen wissen sollte:
Dusche ist nicht gleich Dusche. Der Aufbau und das Design bestimmen maßgeblich die Spritzwasserdichtigkeit.
Duschabtrennungen müssen die Anforderungen der DIN EN 14428 erfüllen. Bauartbedingt sind dabei Duschabtrennungen mit Profilen dichter als Duschabtennungen ohne Profile.
Wichtig ist, das Sie Ihre Dusche nicht nur nach Design, sondern auch nach Duschgewohnheiten und der Situation am Aufbauort auswählen. Wir beraten Sie gerne.
Ist das Profil gar nicht vorhanden, findet das Wasser leichter einen Weg ins Freie.
Deshalb kann eine rahmenlose Ganzglasdusche immer nur ein exklusiver Spritzschutz sein.
Ein flacheres Profil bedeutet im Grundsatz auch weniger Schutz gegen nach außen dringendes Spritzwasser.
Schwellen, Abtrofpleisten und Glasscheibe wirken diesem zum Teil entgegen.
Die untere Profilschwelle wirkt wie ein Damm gegen den auf den unteren Wannenrand auftreffenden Wasserstrahl bzw. Spritzwasser.
Je höher sie ist, desto weniger besteht die Gefahr, das Tropfen nach draußen dringen.
Auszug aus der Dichtigkeitsprüfung nach DIN EN 14428
Geringe Mengen an Wasser dürfen austreten. Auch einzelne, an den Türprofilen außen auslaufende Wassertropfen, sind zulässig.
Die Bildung größerer Pfützen ist nicht zulässig. Beim Öffnen der Türen darf Wasser von den Türen ablaufen und auf den Boden tropfen.
Duschen 2023:
Vom Arme-Leute-Bad zum Wellness-Muss
Eintauchen, abtauchen, auftauchen: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das Bad in der Wanne unumstrittene Nummer 1 unter den Entspannungsmethoden und noch dazu Luxus pur. Das Duschen dagegen musste
sich mit dem Arme-Leute-Bad-Status begnügen.
"Ad maximum zehn Liter" Wasser pro Person galten im städtischen Volksbrausebad anno 1883 "als geradezu verschwenderisch bemessen". Vermutlich waren es aber weniger nachhaltige als angesichts 28 Grad
Celsius Wassertemperatur rein menschliche Gründe, dass es die ersten Gäste alles andere als langsam unter der Dusche angehen ließen.
Duschen digital
Wie anders sich das heute verhält, zeigt ein Blick auf die modernen Wellness-Duschen: Digital gesteuert regnet Wasser wohlig warm vom Duschhimmel, legt sich als feuchter Nebel auf die Haut oder
ergießt sich als üppiger Schwall über den Körper, während aus Seitenbrausen pulsierende Strahlen von oben nach unten und wieder zurück über den Rücken tanzen. Auch die Wechseldusche folgt dem
elektronischen Kommando. Dank integriertem "Mini-Computer" können Umweltbewusste zudem den Fluss des Wassers während des Einseifens stoppen, die Wassermenge regulieren sowie den eigenen Verbrauch
festlegen.
Im Liegen abbrausen
Getoppt wird das alles von einem Duschsystem, das unterschiedliche Strahlarten zu verschiedenen Choreografien aus Wassertemperatur und -menge kombiniert. In geräumigen Bädern lässt sich das
prickelnde Arrangement aus angenehm warm niederrieselnden Schauern und kühl prasselnden Güssen sogar im Liegen genießen. Wenn es darum geht, einem Element im Bad mehr Größe und Präsenz einzuräumen,
gehören Duschen ganz klar zu den Gewinnern. Bodengleich, mit offenem Eingang und raumhohen Glasflächen wirken sie oftmals wie ein Bad im Bad und stehlen mancherorts der Badewanne sogar die
Schau.
Sichere und saubere Lösungen
Eine hygienische Lösung sind Duschflächen mit einem in der Wand integrierten Ablauf. Zudem gewinnt die Dusche optisch sowohl an Größe als auch an Eleganz. Den Wunsch nach sicherem Komfort machen eine
belastbare Sitzgelegenheit sowie Armaturen mit Relingsystemen perfekt. Längst haben die Vorzüge des Duschens ebenfalls die Konstruktion und Technik moderner WCs beeinflusst. Typen mit ausfahrendem
Duscharm sind in Europa auf dem Vormarsch.
Individualität ist wichtig
Wer jetzt denkt, es gäbe keine "normalen" Hand- und Kopfbrausen mehr, der irrt. Im Gegenteil: Je nach persönlicher Vorliebe kann aus unzähligen Familien gewählt werden. Ob rund, eckig und oval:
Verschiedene Strahlvarianten haben sie alle. Viele reduzieren zusätzlich auch den Wasserverbrauch. Nachfragen im Sanitär-Fachhandel lohnt sich.
Quelle:gutes Bad.de die Badgestalter
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